Gleich zwei deutsche Standorte haben es im Jahr 2019 laut Handelsblatts in die Top 10 der weltweiten Startup-Regionen geschafft. Nach den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie des britischen Unternehmernetzwerkes Tech Nation und der Venture-Capital-Plattform Dealroom.co. landet die deutsche Hauptstadt mit insgesamt 4,5 Mrd. USD an Investments auf Rang 6 der weltweiten Start-up-Investitionen, München mit 1,5 Mrd. auf Platz neun. An der Spitze stehen wie erwartet die Bay Area rund um San Francisco (43,5 Mrd. USD an Investments), Peking (16 Mrd, USD), New York (14,4 Mrd. USD), London (9,7 Mrd. USD) und Shanghai (7,3 Mrd. USD). Die deutsche Hauptstadt zog damit deutlich mehr Geld an als etwa das siebtplatzierte Paris mit 3,3 Mrd. USD. Auf Platz acht folgt Stockholm. Hamburg rangiert mit 200 Mio. USD auf Platz 22.

Insgesamt fiel auf, dass Investoren 2019 rund 39 Mrd. USD in Europa, vornehmlich in Großbritannien, Deutschland und Frankreich – deren Risikokapitalmärkte legten um 44, 41 und 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu – investierten. Nach Deutschland flossen der Studie zufolge 7,0 Mrd. USD, nach Großbritannien 13,2 Mrd. USD und nach Frankreich 5,2 Mrd. USD.

In den USA und in China war der Trend hingegen rückläufig. Mit immerhin noch 116 Mrd. USD warben Startups in den USA 20% weniger Risikokapital ein als im Vorjahr, was noch jedoch noch immer Platz 1 bedeutet. In China war der Einbruch drastischer. Die Invetitionen in Startups fielen fast zwei Drittel niedriger aus. Mit nur noch 33,5 Mrd. USD fielen die chinesischen Risikokapitalinvestments sogar hinter Europa zurück.

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